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CONSORZIO PER LA TUTELA DELL'ASPARAGO BIANCO DI
BASSANO D.O.P.


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Iniziativa finanziata dal Programma di Sviluppo Rurale per il Veneto 2007 – 2013 Organismo responsabile dell’informazione: Consorzio per la Tutela dell’Asparago Bianco di Bassano D.O.P. Autorità di gestione: Regione del Veneto – Direzione Piani e Programmi del Settore Primario



Geschichte

Die Ursprünge der Spargelpflanze liegen in Mesopotamien. Einige ägyptische Fundstücke lassen darauf schließen, dass Spargel im Alten Ägypten bekannt war und sich von dort im Mittelmeerraum ausgebreitet haben könnte. Nachdem er für eine lange Zeit nur seiner arzneilichen und therapeutischen Eigenschaften wegen genutzt wurde, hielt er dann auch Einzug in die Küche. Der Spargelanbau in der Region von Bassano del Grappa kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, die in zahlreichen dokumentarischen Quellen und Überlieferungen bezeugt wird.

"Die Entdeckung des Spargels geschah absolut zufällig. An einem nicht benannten Tag, wie es scheint im 16. Jh., soll ein heftiger Hagelsturm die oberirdischen Teile der Pflanze zerstört haben; der Bauer versuchte also, das zu ernten, was unterirdisch vom Spargel noch übrig war, den weißen Teil also. Er stellte fest, dass dieser gut schmeckte und so begann man damals, den Spargel zu ernten, bevor er aus der Erde trat"(aus: Antonio F. Celotto, L’Asparago di Bassano, Neri Pozza Editore Vicenza, 1979).

Einer anderen Überlieferung zufolge, soll sogar Antonius von Padua, der portugiesische Mönch, von Franz von Assisi in die heutige Provinz Vicenza ausgesandt worden sein, um den als Tyrannen geltenden Ezzelino III. da Romano zu besänftigen, was ihm auch gelang, indem er dort mit Spargelsamen, die er aus Afrika mitgebracht hatte, ein Spargelfeld anlegte. Im Jahr 1534 ist in einer Ausgabenaufstellung der Republik Venedig bezüglich eines Festbanketts ein Betrag aufgeführt, den der Doge Andrea Gritti in der Region von Bassano für Spargelbündel, „sparasi mazi“, ausgab. Während des Konzils von Trento 1545-1563) fanden die Konzilsteilnehmer, die mit ihrem zahlreichen Gefolge in Bassano weilten, unter den angebotenen regionalen Erzeugnissen auch Spargel. In einem bekannten Bild des venezianischen Malers Giovanbattista Piazzetta (1682-1754), „Abendmahl in Emmaus“, sieht man gut den Teller mit Spargel, zubereitet nach einem traditionellen Rezept aus Bassano, „sparasi, e ovi, sale e pevare, oio e aseo“ (Spargel und Eier, Salz und Pfeffer, Öl und Essig). Noch heute ist in der Tradition der Genuss von Spargel verknüpft mit Frühling und Osterzeit: ein bekanntes lokales Sprichwort besagt, dass „quando a Bassan vien primavera se verze la ca’ e la sparasera“ (kommt der Frühling nach Bassano, wird das Haus und das Spargelfeld geöffnet) für die „sparasada“, das traditionelle Spargelessen nach dem Fest.